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Meine Annäherung an Bach

Besprechung der Klavierzyklen.
Ein unterhaltsames Fachbuch für Pianisten und Liebhaber

von Michael Heise

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Michael Heise
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Goldberg Variationen

Noten

Var. 1

Wer mit dem Studium der Goldberg-Variationen beginnt, oder aber auch, wer sich bereits fortgeschritten wähnt, merkt schon hier, welche Schwierigkeiten es bereitet, ein ausgewogenes und dabei virtuoses Klangbild zustande zu bringen.

Wie bereits des öfteren erwähnt, habe ich mich auch hier vorwiegend an das Schema gehalten: kurze Noten länger, lange Noten kürzer zu spielen. Also die Sechzehntel détaché, die Achtel staccato. Dies erhöht auch hier ganz wesentlich die Durchsichtigkeit - und man erreicht bereits bei Viertel = 100 einen absolut rasanten Effekt.

Ich hatte bereits in den vorhergehenden Kapiteln davon gesprochen, dass die Tempofrage bei Bach eher vernachlässigt werden kann... (ausgenommen die Suiten, Partiten) da seine Musik die absoluteste schlechthin ist - dennoch würde ich hier ein Tempo vorschlagen, das zwischen den beiden Extremen liegt, welches der von mir hochgeschätzte Glenn Gould bei seinen beiden Einspielungen dargeboten hat. Das Übergreifen der Hände in den Takten 13 und 14 habe ich mir wie folgt vereinfacht:

Noten

In Ermangelung eines 2. Manuals muss man sich ab und zu etwas behelfen. Ein Mordent auf den Abschlussvierteln in Takt 16 und 32 beglückt, besonders dann, wenn die vorhergehenden Phrasen gut gelaufen sind.

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